Bagan

Donnerstag, 08.03.2007

Die letzte Nacht war nicht so pralle. Karin ist nach einer Stunde wach geworden und hat mich gebeten, die Fenster zu schliessen. Mir war warm und ihr war trotz zweier Decken kalt. Dazu kam noch Schüttelfrost. Vermutlich hat sie sich einen Sonnenstich eingefangen. Müssen wir aber weiter beobachten. Habe ihr zwei Tabletten gegen Fieber gegeben und später noch eine gegen Kopfschmerzen. Ich selber hatte plötzlich wieder meinen Durchfall und befürchtete für die Fahrt schlimmes. Morgens waren wir zwar beide gerädert, aber fit für die Fahrt. Habe mich mit Toast und Wasser begnügt. Die Fahrt war wieder ein echtes Erlebnis. Unterwegs die Bauarbeiten per Hand, wobei auch Frauen und Kinder mit von der Partie sind. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch in Birma und so muss jeder sehen wie er durchs Leben kommt. Eine Absicherung oder Unterstützung durch den Staat gibt es nicht. Sind nach 4 ½ Sunden in Yangon angekommen und haben dort unseren Reiseleiter Thet Oo getroffen. Mussten noch drei Stunden auf den Abflug warten. Teth Oo ist ein liebenswürdiger Mensch, der sehr gut Deutsch spricht. Er hat uns gleich viel über Land und Leute erzählt und so unsere Vorfreude auf die nächsten Tage weiter gesteigert. Der Flug ging via Heho und Mandalay, so dass wir erst um 17:15 angekommen sind. Haben beschlossen - wir bleiben im Hotel und machen keine Ausflüge mehr.

Untergebracht sind wir übrigens im Thande Hotel Bagan. Eine sehr gute Adresse. Das Gebäude wurde 1922 anlässlich des Besuches des Prinzen von Wales, dem späteren König Edward VIII. In der Abendsonne haben wir noch ein Bier getrunken und ich habe anschliessend eine Mail nach Hause geschrieben. Karin hat sich schon hingelegt und schläft sich hoffentlich wieder richtig gesund.

Freitag 09.03.2007

Heute Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. K57arin hat zwar noch leichte Kopfschmerzen aber ansonsten geht es ihr gut. Die Matratzen waren prima und so gab es keine Probleme beim Schlafen. Das Frühstück im Bagan Thande ist für asiatische Verhältnisse wirklich klasse. Richtiger Filterkaffee und über Toast, Rührei, Omelette, Schinken, Pancake, fritierte Bananen, Marmelade, geratenem Reis, Nudeln, Fischsuppe bis zum frischen Obst und Saft war alles zu haben.

P53unkt acht Uhr ging es los. Zuerst sind wir zum Markt in Nyaung Oo gefahren. Ein riesiges Angebot an Gemüse, Fisch und Fleisch und allen nützlichen und unnützen Dingen des täglichen Lebens. War schon echt Spitze beim Markttreiben zuzuschauen und auch etwas zu kaufen. Karin wollte für unsere Enkeltochter Celine etwas mitnehmen. Ging etwas daneben. Sie war sich sicher auf Kyat zu bieten, die Gegenseite hatte Dollar im Sinn. 14 Dollar, also 17500 Kyat. Am Ende habe ich sie auf 7000 Kyat (ca. 5 ½ Dollar) heruntergehandelt. Karin war 55an jedem Stand umlagert, alle wollten ihr einen Longyi andrehen. Irgendwann hatte aber der Elan nachgelassen und wir (ich) sind doch ohne weiteren Kauf davon gekommen. Ein Besuch des Marktes lohnt sich und sollte auf keinen Fall verpasst werden. Hatten zudem das Glück, dass Thet Oo uns alles erklären konnte. Ein Reiseleiter hat schon seine Vorteile. Ach ja. Die heute am meisten gebrauchten Worte lauteten: „No, Thanks und Tschesubä (Danke)“

Bildergalerie vom Markttreiben in Bagan

Alle versuchen den Touristen, und wir waren nicht zu übersehen, etwas anzudrehen. Alles bleibt aber in Rahmen und die Verkäufer immer freundlich.

Nach dem Markttreiben war der erste Tempelbesuch angesagt. Davon gibt es reichlich in Bagan. Mehr als 4000 Tempel und Pagoden, einige sagen es seien 4444, bereiten ein imposantes Bild. Das muss man(n) oder Frau einfach gesehen haben. Jetzt waren wir f127roh, einen kundigen Führer zu haben. Thet Oo hat uns alles erklärt und blieb auch keine Antwort schuldig. Die Erläuterungen zu den Wandmalereien haben vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Die Geschichten von und um Buddha, die auf den Wandmalereien zu sehen sind, hat Thet Oo interessant rübergebracht und uns vieles verständlicher erscheinen lassen.

Vor den Eingängen immer das gleiche Bild. Souvenirshops reihen sich aneinander und alle wollen etwas verkaufen. Sind aber standhaft geblieben und so konnte das Kulturvergnügen seinen Lauf nehmen. Shopping blieb aus.

Ich möchte es bei einer kurzen Beschreibung und Aufzählung der Tempel und Pagoden belassen. Wer mehr wissen möchte, sollte sich an den Loose, Myanmar (Birma) halten oder von Polyglott einen sehr gut beschriebenen und bebilderten Reiseführer kaufen.

63Die Shwezigon Pagode in Yaung Oo glänzt mit seiner golden Kuppel weithin sichtbar über das Pagodenfeld. Mit dem Baubeginn im Jahre 1059 durch König Anawratha wurde der birmanische Stil des Zedi kreiert. Zum birmanischen Markenzeichen hat sich der Stupa entwickelt. Nach oben verjüngende Kreise werden mit der aufgesetzten Lotusblüte fortgesetzt. Die Spitze ähnelt einer Bananenblüte und bildeten die Grundlage für spätere Bauten.  66

Die nächste Station war der Gubyaukgyi Tempel in Wetkyi-in. Der Bau aus dem frühen 13. Jahrhundert glänzt durch seine Wandmalereien, die leider teilweise zur Jahrhundertwende durch den deutschen Pseudoarchäologen Dr. Thomann abgesägt wurden und für immer verschollen blieben. Auf den Wandflächen wurden ursprünglich 544 Jakta-Geschichten dargestellt.

Der Htilominlo Tempel aus dem frühen 13 Jahrhundert hat seinen Namen durch König Nadaungmyas erhalten. Dieser kam an die Macht, weil sein Vater nicht wusste, welchen seiner fünf Söhne er zum Nachfolger machen sollte. Der stellte einen Schirm in die Mitte und auf wen der umgefallene Schirm zeigt, sollte sein Nachfolger werden. Daher der Name „vom Schirm bevorzugt, vom König bevorzugt“.

77Die nach dem Mönch Upali benannte Ordinationshalle Upali Thein liegt in der Nähe und stammt aus dem 13.Jahrhundert. Hier gibt es viele während der Renovierung im 17. Jahrhundert fertig gestellte Wandmalereien zu sehen.

König Kyanzittha setzte mit der Fertigstellung des Ananda Tempels, auch der schönste genannt, neue architektonische Massstäbe. Die quadratische Form im innern wird durch jeweils zwei umlaufende Rundgänge

eingeschlossen. An allen vier Seiten und Eingängen ist jeweils eine Buddhafigur zu sehen.

In den äusseren Gängen befinden sich 80 Sandsteinreliefs mit Ereignissen aus dem Leben Buddhas. Es wird die Geburt bis zu seiner Erleuchtung dargestellt.

In direkter Nachbarschaft zum Ananda-Tempel wurde 1785 der Ananda Ok-Kyaung fertig gestellt. Hier gibt es sehr schöne Wandmalereien aus dem Leben Buddhas in einer für diese Zeit farbenprächtigen Art zu sehen.

Aus dem 12. Jahrhundert stammt der Shwegugyi Tempel. König Alaungsithu 90stiftete diesen Tempel in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Palast. Der Tempel lag im Süden zum Palast, so dass der Eingang nach Norden ausgerichtet ist. Einige gut erhaltene Stuckverzierungen sind noch auf der Aussenseite zu sehen.

Vermutlich Mitte des 12. Jahrhundert wurde durch König Alaungsithu der Thatbyinnyu Tempel in Auftrag gegeben. Mit 61 Metern ist es der höchste Tempel in Bagan und wird auch „Der Höchste“ genannt.

Sonnenuntergang auf die Shwesandan Pagode gestiegen. War eine echte Völkerwa92nderung. Der Sonnenuntergang hat schon etwa mystisches, wenn gleich die Sicht nicht besonders gut war. Es war sehr diesig und so war die Sonne sehr schnell im Dunst nicht mehr zu sehen. Trotzdem, diesen Moment kann und wird man so schnell nicht vergessen.

Verpflegung durfte auch nicht fehlen. Vorzüglich zu Mittag gegessen haben wir im Sarabha II in Alt Bagan. Fried Fish in Chili Sauce ist sehr zu empfehlen. Die Preise sind darüber hinaus noch sehr moderat.

Abends waren wir im Si Thu in Neu Bagan. Liegt wunderschön direkt am Ayeyarwaddy und bietet zudem am Abend ab 19.00 Uhr eine Puppenaufführung und Tanzshow. Krönender Abschluss bildet die Vorführung mit dem Ball, Artistik pur. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.

Später sind wir noch schnell in unseren Hotelpool gesprungen und haben den anstrengenden Tag auf der Terrasse mit einem Bier ausklingen lassen.

 

Samstag, 10.03.2007

100Nach einem erfrischenden Bad im Pool und dem bekannt guten Frühstück im Garten unter der grossen Akazie wartete unser Fahrer bereits auf uns. Punkt 08.00 Uhr ging es in Richtung Mount Popa. Zunächst wurde aber noch das Kloster Sale angesteuert. Das 1882 errichtet Kloster, Youk-soun Kyaung , bestehet komplett aus Holz, bietet schöne Schnitzereien und dient seit einigen Jahren als Museum für buddhistische Kunst. Der Weg dahin führt über eine sehr schlechte Strasse und an einigen Ölförderanlagen vorbei. Diese stammen noch aus der Zeit der englischen Besatzung und wurde seit107 dem kaum renoviert. Sehr schön ist die Landschaft dort hin. Unzählige Phönixpalmen säumen den Weg und am frühen Morgen ist gut zu sehen, wie die Bauern auf die Palmen klettern und die aufgehängten Schalen, in denen der Saft der Palme aufgefangen wird, zu leeren. Weiterhin sehenswert in Sale ist der Lackbuddha im Man Paya. Er ist ausschliesslich. aus Lack gearbeitet und wurde nach einer Überlieferung auf dem Fluss dort angespült. Er war leicht beschädigt und wurde schliesslich restauriert. Auf der Rückseite des Buddha gibt es eine kleine Tür. Ein Bediensteter hat die Klappe aufgeschlossen, so dass ich in das Innere gelangen konnte. Die Statue ist tatsächlich von innen völlig hohl. Frauen dürfen übrigens nicht hinein, ihnen ist es generell verboten Buddha zu berühren, nicht einmal Goldplättchen dürfen sie aufkleben.

Danach ging es weiter zum Mount Popa. Der 1518 Meter hohe Berg Popa ist ein erloschener Vulkan. Die Landschaft hat si112ch plötzlich völlig verändert und bietet viele Eindrücke und wurde zum Nationalpark erklärt. Viele verschiedene Blumen und eine guter Baumbestand bleiben somit erhalten. Der Mount Popa, richtig Popa Mount Kalat, ist der Berg der 37 Geister. Der Vulkankegel ist über 700 Meter hoch und die Spitze ist nur über einen anstrengenden Weg mit 777 Stufen zu erreichen. Die Affen sind vielfältig vertreten. Si114e machen eine Menge Dreck und man sollte auf seinen Sachen aufpassen. Wir sind aber unbehelligt hinaufgekommen. Am Fuss des Berges befindet sich ein kleines Dorf und ein Schrein, in dem die 37 Geister (Nats) in Reih und Glied aufgestellt sind. Thet Oo hat uns der Reihe nach alle Bedeutungen erklärt und anschliessend haben wir uns auf de Weg zum Gipfel gemacht. Die Treppen sind komplett überdacht, so dass der gesamte Weg im Schatten zurück gelegt werden kann. Bis etwa zur Mitte des Weges begleiten den Wanderer Souvenirshops und Getränkestände. Etwa nach einem Drittel des Aufstiegs mussten wir die Schuhe ausziehen und es ging Barfuss weiter. Auf der Spitze angekommen, eröffnet sich ein toller rundum Blick auf die Landschaft am Berg Popa und die Ebene. Leider war die Sicht ein wenig durch Dunst getrübt. Die Stupas sind alle neueren Datums, doch ist der Berg einer der wichtigsten birmanischen Wallfahrtsorte. Drei Mal im Jahr sollte man auf den Berg steigen. So haben wir einige ältere Menschen gesehen, die sich durch Angehörige unterstützt, den Berg heraufgequält haben.

Die Alchimisten haben am Berg Popa ihre Wunderkräuter gesucht und so ist auch heute noch in einem kleinen Schrein ein 122Stein mit einem Stück eines Gesundheitsbaumes zu finden. Thet Oo hat das gleich bei Karin ausprobiert. Ein wenig Wasser auf den Stein, anschliessend mit dem Holz darauf reiben und die entstandene Flüssigkeit auf den schmerzenden Knöchel auftragen. Mal sehen ob Karin nun wieder wie ein junges Reh springen kann. 121

Auf der Rückfahrt haben wir noch bei einem Bauern einen Stopp eingelegt. Hier konnten wir noch einmal aus nächster Nähe sehen, wie der Palmzucker gewonnen und weiter verarbeitet wird. Die Früchte der Palme werden angeschnitten und darunter ein Gefäss gehängt. Morgens und abends werden die Gefässe geleert und anschliessend gleich weiterverarbeitet. Lässt man den frischen Palmsaft länger stehen, beginnt er zu gären. Die Bauern trinken dies dann als Palmbier gern zum Feierabend. Auch eine kleine Destille zum Herstellen des Palmschnapses ist vorhanden. Habe gleich ein Schlückchen probieren dürfen und eine kleine Flasche erstanden. Ausserdem werden noch Erdnüsse geerntet. Die Erdnüsse werden mittels einer Spindel, die von einem Ochsen angetrieben wird, ausgepresst. So entsteht das Erdnussöl. Zum Abschluss gab es noch einen handgemachten Palmfächer als Geschenk.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir in Bagan zurück und sind noch auf die Dhamayazika Pagode geklettert. Abendessen ist ausgefallen, waren noch ganz erschossen von der anstrengenden Fahrt und dem Aufstieg auf den Mount Popa.

Sonntag, 11.03.2007 130

Um 6.30 Uhr sind wir zum Sonnenaufgang mit dem Fahrrad zum Minyeinkone Tempel gefahren. Ist ganz in der Nähe unseres Hotels und in 10 Minuten zu erreichen. Begrüsst wurden wir schon von den ersten Händlern. Der Sonnenaufgang ist aus meiner Sicht noch schöner als der Sonnenuntergang und da nur wenig Menschen hierher gekommen waren, auch sehr ruhig. Nur ein Postkartenverkäufer störte ein wenig. Die Tempel und Pagoden liegen im Dunst un133d wirken noch beruhigender.

Nach dem Frühstück stand die Besichtigung einer Reisnudelfabrik an. Fabrik ist zu viel gesagt. Ein Familienbetrieb, der das Dorf auf Bestellung mit135 frischen Suppennudeln versorgt. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall und es ist schon erstaunlich mit welch alten und einfachsten Geräten die Arbeit erledigt wird. Die Kinder des Hauses waren ganz begeistert, als ich Ihnen auf der Videokamera ihre Bilder gezeigt habe.

Nächste Station war der Payathonzu Tempel. Die drei zusammengebauten Tempel sind für Bagan sehr ungewöhnlich. Im Inneren befinden sich drei Buddhafiguren, die durch einen Gang verbunden sind. Teilweise sind noch sehr gut erhaltene Wandmalereien zu erkennen. Im Hauptraum sind 28 Buddhas unter Bäumen zu sehen. Ausserdem werden Szenen aus dem Leben Buddhas gezeigt. Die Decken sind mit unzähligen Buddhafiguren verziert.

Danach sind wir ein wenig durch die Ruinenfelder der Tempel und Pagoden gewandert. Den Abschluss der Wanderung führte uns zum Tayokepyag Tempel. Diesen Tempel haben wir bestiegen und die schöne Aussicht über Bagan genossen.

Den kulturellen Teil des Vormittags haben wir im Höhlenkloster b139eschlossen. Das noch immer bewohnte Kloster bestand einst nur aus mehreren in den Sandstein gehauenen Gängen und Kammern. Das Bett des Gründers steht neben einigen anderen Dingen noch dort. In der angenehmen Kühle und Dunkelheit lässt es sich besonders gut meditieren. Heute nutzen die Mönche die Höhlen nicht mehr, sondern sind nach oben in festere Häuser gezogen. Als Meditationsstätten dienen nun kleine fensterlose Bambushütten.

Weiter ging die Reise zu einer Lackfabrik. Auch hier ist der Begriff Fabrik fehl am Platz. 147Es handelt sich um einen mit einfachsten Mitteln ausgestatteten Kleinbetrieb, wobei die Handarbeit ganz oben steht. Hier werden zum Beispiel aus Pferdehaaren Gefässe geflochten und anschliessend mit Lack und Lackverzierungen versehen. Die Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit ist enorm. Es dauert ungefähr sechs Monate bis ein solches Gefäss endgültig fertiggestellt ist. Nach jedem Lackauftrag ist nämlich eine einwöchige Trockenphase in einem Erdkeller vorgesehen. Unser Skepsis, solche Orte aufzusuchen, erwies sich in diesem Fall als völlig unbegründet und ein Besuch sollte auf keinen Fall eingeplant werden. Kaufzwang besteht übrigens nicht.

Zu Mittag sind wir in den Naturpark eingekehrt. Dort glänzt das Shwe Nandawun Restaurant mit sehr gutem Service und noch besserem Essen. Die Atmosphäre tut das übrige.

Am Nachmittag stand der Besuch des archäologischen Museums auf dem Programm. In dem riesigen Gebäude sind verschiedene alte Stücke aus den Ruinen von Bagan zu sehen. Neben Buddhafiguren sind auch Schriftsteine ausgestellt, die den Bau einzelner Tempel beschreiben, sowie die Wünsche und Motive des Erbauers.

Danach war Ruhen angesagt. Es ist jeden Tag heisser geworden und wir wollten den Rest des Nachmittags am Pool verbringen.

Zu Abend hatten wir beschlossen Thai zu essen und sind dem Hinweis im Loose gefolgt. Das Kinnaree Thai Restaurant in der Nähe des Flughafens war aber geschlossen und so sind wir schliesslich in der sogenannten Bierstrasse. (Yarkhinnthar Road) in Nyaung Oo gelandet. Die Strasse ist in der Nähe des Busbahnhofs zu finden. Das Puppet Restaurant bietet sehr gute Speisen zu akzeptablen Preisen. Wir hatten zudem noch Glück, denn der Sohn des Hauses führte ein Puppenspiel vor. Der Dreizehnjährige berichtete sichtlich Stolz, dass er in Mandalay den zweiten Platz in einem Nachwuchswettbewerb gewonnen hatte. Seine Freude wurde noch grösser, als er für sein wirklich9_button2 gelungenes Stück ein Trinkgeld bekam. 9_buttonOver2

Bilder aus Bagan und vom Mount Popa

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